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DRK-Kindergarten feierte Anbau und Jubiläum.

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 08. 10. 2012

Lüdinghausen
 

Doppelter Segen von ganz oben.

Drinnen Weihwasser von Pfarrer Thomas und draußen Dauerregen vom lieben Gott – der DRK-Kindergarten „Im Rott“ hatte am Samstag mit seinem 15-jährigen Bestehen und der gleichzeitigen Einweihung der neuen U-3-Räume gleich doppelten Grund zum Feiern.

Nur angemessen, dass es da auch gleich den doppelten Segen von oberster Stelle dazugab.

Strahlende Gesichter waren am Samstag überall zu sehen: DRK-Ortsvereinsvorsitzender Jo Weiand verwies nicht ohne Stolz darauf, dass mit dem 340 000 teuren Anbau nicht nur zehn zusätzliche Kinder unter drei Jahren im Kindergarten Im Rott betreut werden können, sondern gleichzeitig damit die vier DRK-Kindergärten in der Steverstadt mit insgesamt 56 U 3-Plätzen knapp ein Drittel aller Plätze in Lüdinghausen stellen.

Bürgermeister Richard Borgmann dankte vor allem den Ehrenamtlichen und den Pädagoginnen rund um Kindergartenleiterin Tanja Kock für ihren unermüdlichen Einsatz während der einjährigen Bauphase: „Das war schon eine echte Meisterleistung.“ Statt eines Kuchens, „der ja viel zu schnell wieder aufgegessen ist“, brachte das Stadtoberhaupt lieber ein Puzzlespiel und einen Scheck im Umschlag mit.

Dass Kindergartenleiterin Tanja Kock und DRK-Trägervertreterin Marlies Nolte in der Zeit des Umbaus nicht nur beruflich eng zusammengearbeitet haben, blieb bei ihren Ansprachen niemanden im Raum verborgen. Eine innige Umarmung und ein paar Tränen der Rührung im Augenwinkel sagten da mehr aus als jede Dankesrede.

Nach der Einsegnung der neuen Räume durch Pfarrer Thomas Mappilaparambil und Stefan Kreutz war dann auch endlich der offizielle Teil der Feier geschafft, und die Kinder übernahmen das Kommando. Zahlreiche im ganzen Kindergarten aufgebaute Spielstationen lockten die Jungen und Mädchen: Dosenwerfen, eine Malstraße, die Buttonmaschine, Kinderschminken, eine Kasperletheater, eine Kutschenfahrt und eine Tombola mit tollen Preisen sorgte bei den eigentlichen Hauptpersonen des Jubeltags für jede Menge Spaß. Und für den Hunger zwischendurch gab es leckere Bratwürstchen vom Grill und ein riesiges Kuchenbuffet. Da fiel der fehlende Kuchen vom Bürgermeister auch gar nicht weiter ins Gewicht.

Von Beate Nießen

8. Oktober 2012 19:43 Uhr. Alter: 5 Jahre