Sie sind hier:  » 

700 Senioren erlebten „Bunten Nachmittag“ des DRK

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 28.10.2012

Senden
 

Tanz, Akrobatik und Kuriositäten.

Der „Bunte Nachmittag“ des DRK Senden erfreut sich auch nach 27 Jahren großer Beliebtheit: Rund 700 Senioren erlebten in der Steverhalle ein unterhaltsames und amüsantes Programm.

Seit 27 Jahren lädt das DRK Senden Senioren aus der ganzen Gemeinde an jedem letzten Samstag im Oktober zu einem gemütlichen Nachmittag in der Steverhalle ein. Fast genauso lange führt Moderator Peter Bielefeld durch das Programm aus Musik, Tanz, Akrobatik und Kuriositäten. Auch am vergangenen Samstag folgten wieder über 700 Gäste aus der Gemeinde und aus Nachbargemeinden der Einladung, bei Kaffee und Kuchen das bunte Programm zu genießen. Während der Kuchen die Gäste in der herbstlich geschmückten Halle schon erwartete, wurde der Kaffee unter dem Applaus der Anwesenden von den ehrenamtlichen Helfern des DRK serviert. Als Bürgermeister und 1. Vorsitzender des DRK begrüßte Alfred Holz die Gäste und sprach Reinhold Wallkötter besonderen Dank aus. Als Geschäftsführer begleitet er den Ortsverein seit der Gründung im Jahr 1964.

Das Programm begann mit Darbietungen des Musikvereins Senden, der den Bunten Nachmittag treu seit 27 Jahren begleitete. Stimmkräftige Unterstützung gab es vom Männerchor 1859 aus Jessen. Extra zu diesem Anlass hatte der Chor die 600 Kilometer lange Strecke in die Partnergemeinde auf sich genommen. Die 25 Männer begeisterten die Zuhörer mit allseits beliebten Liedern.

Auf Musik folgte Tanz. Die KFD Bösensell zeigte einige Choreographien, von denen der „Kriminaltango“ besonders viel Applaus erntete. Unterhaltung der etwas anderen Art zeigte Einradfahrer Dustin Waree. Zu Rock ‘n‘ Roll-Musik begann er zunächst, auf seinem Einrad wilde Runden über die Bühne zu drehen, zu hüpfen und eine Treppe rauf und runter zu fahren. Spätestens als er dies mit verbundenen Augen wiederholte, ließ er bei seinen Zuschauern den Atem stocken.

Atemlos vor Lachen waren die Besucher beim nächsten Auftritt: Eine überlebensgroße Puppe im schwarz-goldenen Frack ließ zwei andere Puppen nach der Musik von Elvis und Kiss, nach Technomusik und Schlagern tanzen. Etwas ruhiger ging es am Ende des Nachmittags zu, als der Jessener Männerchor mit Variationen des Liedes „Es blies ein Jäger wohl in sein Horn“ die Lachmuskeln der Zuhörer erneut forderte.

Dem Nachmittag voraus gingen monatelange Vorbereitungen, federführend durch die Hand von Maria Brodherr. „Ohne die vielen, vielen helfenden Hände, durch die aktive Gemeinschaft und durch die ehrenamtlichen Helfer anderer Gruppen, wäre dieser Nachmittag kaum machbar gewesen“, dankte Reinhold Wallkötter den Frauen und Männern, die im Vorfeld Tischdekorationen gebastelt, Tische und Stühle aufgebaut und eingedeckt und anschließend alles wieder abgebaut hatten.

Von Melanie Göcke

1. November 2012 13:57 Uhr. Alter: 6 Jahre