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Einsatzfahrzeug neu stationiert

Pressebericht aus den Ruhr Nachrichten vom 23.10.2012

Nordkirchen
 

Notarzt aus Lüdinghausen ist jetzt schneller in Nordkirchen.

Dass der Notarzt aus Lüdinghausen nun schneller bei Einsätzen in Nordkirchen ist, das ist statistisch noch nicht belegbar. "Aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es eine erhebliche Verbesserung gibt", sagt Michael Hofmann, Leiter des DRK-Rettungsdienstes im Kreis. Was hat sich geändert?

Seit Juli steht das auch für Nordkirchen zuständige Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) nicht mehr an der Rettungswache in Lüdinghausen, sondern ist direkt am St.-Marien-Hospital stationiert. Seitdem muss der Notarzt nicht mehr vom Krankenhaus abgeholt werden, sondern steigt direkt in den Wagen.

Leerfahrt fällt weg

„Und damit sind die Kollegen schneller am Einsatzort, weil die Leerfahrt von der Rettungswache zum Krankenhaus wegfällt“, erklärt Hofmann. Vor allem zu den so genannten „Rush Hour“-Zeiten – morgens zwischen 7.15 und 9 Uhr sowie nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr – gehe es dadurch viel flotter. Dabei geht es zwar nur um Minuten, aber die können Leben retten. Auch in Nordkirchen.

Noch liegen keine statistischen Auswertungen vor, wie sich die Einsatzzeiten verändert haben, aber auch der Fachdienstleiter Bevölkerungsschutz beim Kreis Coesfeld, Burkhard Niemeier, bestätigt auf Anfrage unserer Redaktion Hofmanns Einschätzung: „Dass das NEF jetzt am Krankenhaus steht, ist ganz klar eine Verbesserung. Wir drehen auch an kleinen Rädchen.“

Weitere Verbesserungen geplant

Damit sich die Rädchen in Sachen Rettungseinsätze noch weiter drehen, arbeiten Krankenhaus und Rettungsdienst an weiteren Verbesserungen. Michael Hofmann: „Das Fahrzeug braucht jetzt einen dauerhaften Stellplatz und wenn im Krankenhaus nach dem Umbau Räume frei werden, wollen wir sie so nutzen, dass die Rettungskräfte noch schneller beim Fahrzeug sind als bisher.“

Von Arndt Brede

1. November 2012 13:21 Uhr. Alter: 6 Jahre