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Blutspende - Wettstreit

Pressebericht aus den Ruhr Nachrichten vom 30.12.2012

Olfen
 

Fußballfans sorgen für Rekord beim Roten Kreuz.

Damit hatte der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) nicht gerechnet: Zum zweiten Mal hatte er die Fans der drei großen Fußballclubs Bayern München, Borussia Dortmund und FC Schalke zur Blutspende eingeladen. Es wurde eine Rekord-Spende.

84 Spender kamen. Sie mussten Zeit und Geduld mitbringen, denn nur eine Ärztin stand für die Besprechung des Fragebogens und für den Gesundheits-Check zur Verfügung. „Wir hatten mit etwa 60 Spendern gerechnet“, bestätigte Lothar Schulte-Rummel vom DRK.

Dementsprechend hatte der Ortsverein auch nur einen Arzt zur Vorbesprechung und eine Ärztin bei der Blutabnahme beim Blutspendedienst West angefordert. „Das war zu wenig“, räumte Schulte-Rummel ein. Weshalb er sich auch dafür entschuldigt, dass so lange Wartezeiten entstanden sind. Der letzte Spender verließ gegen 21.15 Uhr das Haus Rena.

So ging der Wettstreit der Fans aus

Höchst erfreulich: 15 Erstspender waren unter den Gästen. Den „Wettstreit“ gewannen übrigens dir Dortmunder Borussen: 36 Fans der Schwarz-Gelben ließen sich Blut entnehmen. Mit 23 Teilnehmern folgten die Fans der blau-weißen Knappen, Neun Bayernfans konnten aktiviert werden. Der Rest von 16 Spendern entfiel auf den SuS Olfen. Beim ersten Mal hatten die Schalke-Fans vorn gelegen.

„Wir freuen uns über dieses Ergebnis“, so Schulte Rummel. „Blutspenden ist Ehrensache.“ Und von wem das Blut kommt, sei letztendlich egal. Besonders Tumorpatienten haben einen sehr hohen Blutbedarf. Schulte Rummel meinte: „Viele Menschen bestätigen in Befragungen, dass Blutspenden sehr wichtig sei, doch selbst zu den Terminen zu kommen, daran denken sie dann oft nicht.“

Von Antje Pflips

31. Dezember 2012 12:26 Uhr. Alter: 5 Jahre