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Bauträger BIB finanziert Kindergarten

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 13.12.2012

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70 neue Kita-Plätze im Buskamp.

Der neue Kindergarten im Baugebiet Buskamp soll Ende 2013 seiner Bestimmung übergeben werden. Anmeldungen werden bereits in der nächsten Woche in der Kita Langeland angenommen.

Sechs Ansprechpartner auf dem Podium – lediglich elf Interessierte in den Sitzreihen. So gering die Beteiligung am Informationsabend zum geplanten Kindergarten im Buskamp auch war. So umfangreich waren die Fakten, die die Vertreter der Gemeinde, des DRK und der Bauträgerfirma BIB aus Laer mitzuteilen hatten.

BIB baut die Vier-Gruppen-Einrichtung nicht nur, sondern finanziert das Projekt auch. „Das Unternehmen ist bodenständig, hat gute Referenzen und durch den Bau von 14 anderen Kindergärten reichlich Erfahrung“, berichtet Bürgermeister Alfred Holz.

Nach Fertigstellung Ende 2013 wird das Gebäude an den Träger der Einrichtung, den DRK Ortsverein Senden, für 20 Jahre vermietet. Diese Aufwendungen werden im Rahmen der Betriebskostenpauschale vom Landesjugendamt refinanziert und decken Zinsen und Tilgung des Investors. „Das Gute an diesem Konzept ist“, so der Bürgermeister, „dass das Gebäude später anderweitig genutzt werden kann, zum Beispiel für altengerechte Wohnungen. Denn das Gebäude ist barrierefrei und verfügt über einen Aufzug.“

Der erste Spatenstich soll – je nach Witterung – Ende Februar/Anfang März erfolgen. Auf zwei Etagen mit einer Gesamtnutzfläche von 730 Quadratmetern werden zwei Gruppen für Kinder unter drei Jahren (20 Plätze) sowie zwei Gruppen für Kinder über drei Jahren (50 Plätze) nach den Richtlinien des Landes eingerichtet. „Dies ist allerdings eine vorläufige Planung“, räumt Fachbereichsleiter Klaus Gilleßen ein. Es bleibe abzuwarten, wie viele Kinder welchen Alters im Laufe der kommenden Woche im DRK-Familienzentrum Langeland für die Einrichtung im Buskamp angemeldet werden.

Da die neue Kita zu Beginn des Kindergartenjahres 2013/2014 noch nicht fertig sein wird, müssen die angemeldeten Mädchen und Jungen für drei bis vier Monate in einer der beiden anderen DRK-Einrichtungen einquartiert werden. „Die späteren Gruppen für den Buskamp werden bereits dort gebildet und können auf diese Weise schon zusammenwachsen“, erklärt Klaus Gilleßen. Die Betreuung übernehme sogleich das neue Erzieher-Team. „Wir haben die Zusage vom Kreisjugendamt, dass die Abrechnung in der Übergangszeit so vorgenommen werden kann, als sei die Kita im Buskamp schon in Betrieb“, berichtet der Fachbereichsleiter.

Die Eltern können sich schon während der Bauphase in die Gestaltung des Außenbereiches einbringen, verspricht Klaus Gilleßen. „Auf 1200 Quadratmetern gibt es später für die Kinder reichlich Platz zum Spielen und Toben.“

Von Siegmar Syffus

27. Dezember 2012 16:40 Uhr. Alter: 6 Jahre