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Das Zeltlager des DRK-Jugendferienwerks Senden

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 24. 07. 2012

Senden
 

Das Ferienlager des DRK-Jugendferienwerks Senden.

Senden/Bockholmwik -  Das DRK Senden berichtet vom letzten Tag - und der Vorfreude aufs Lagerjahr 2013.

Mit dem DRK Jugendferienwerk Senden geht es an die Flensburger Förde, direkt an den Strand, wo 48 Kinder und Jugendliche in einem großen Gruppenhaus untergebracht werden. Im Programm: Wasserspiele, Nachtwanderungen, Bastelaktionen und vieles mehr. Lesen Sie hier die Berichte aus dem Lager:

Tag 15: Heimreise

Eintrag von Betreuerin Annika: „Der allerletzte Tag, die Heimreise. Eine ca. siebenstündige Busfahrt liegt vor uns. Aber da wir uns ja selbst versorgen, können wir alles ganz entspannt handhaben. Geweckt wird eine halbe Stunde früher, damit in Ruhe noch die Betten abgezogen und die letzten Koffer gepackt werden können. Nach dem Frühstück sammeln wir dann die Koffer im Flur um die ausgeräumten Zimmer nochmal zu fegen und zu schauen, dass nichts vergessen wird.

Der Busfahrer hat sich für 9:30 Uhr angekündigt, hat uns aber leider nicht gefunden in den Weiten des Landes, so dass wir erst gegen 11 Uhr die Heimreise antreten konnten.

Bis auf einen Stau bei Hamburg vor dem Elbtunnel sind wir gut durchgekommen und gegen 18 Uhr in Senden eingetroffen. Viele Eltern erwarteten uns schon und die Wiedersehensfreude war groß. Das Abschied nehmen aber teilweise auch. Viele haben beteuert, im nächsten Jahr wieder mitzufahren. Und ich würde mich auch sehr freuen, alle im nächsten Jahr wieder dabei zu haben.

Nachdem alle Teilis und Eltern verabschiedet waren, hieß es für uns Betreuer noch, die Kisten und Spielsachen wieder zu sortieren und zu verstauen.

Am Abend fiel ich dann todmüde ins Bett. Den Sonntag werde ich noch zur Erholung nutzen, bevor dann am Montag das „wahre Leben“ (leider) wieder losgeht.

Schade, dass die 14 Lagertage immer viel zu schnell vorbei gehen. Aber die Vorbereitungen für 2013 starten in Kürze…“

Tag 14: Der letzte Tag

Eintrag von Teili Franziska: „Heute ist unser letzter Tag hier in Bockholmwik. Am Vormittag hatten wir noch die Möglichkeit, unsere Vorbereitungen für den bunten Abend abzuschließen und die Koffer schon mal zu packen. Allerdings brauchten wir für abends noch so einiges, da konnte ich noch gar nicht so richtig abschließend packen. Muss ich den Rest nachher einfach reinstopfen.

Nach dem Mittagessen wartete zunächst aber noch eine Überraschung auf uns. Die Betreuer hatten sich als verschiedene Charaktere von Asterix und Obelix verkleidet und wir sollten nun helfen, denn die Gallier steckten in einem Dilemma. Das Problem: Obelix (Thorsten) hat seine Kraft verloren, Miraculix (Annika) aber leider das Rezept für den Zaubertrank verloren. Also mussten wir zunächst das Rezept bei einem Piraten (Silke)  besorgen um dann die Zutaten bei Gutemine (Laura), Troubadix (Simone), Verleihnix Frau Jellosubmarine (Andrea) und einem Römer mit Geheimauftrag (Miguel) zu besorgen. Der wollte den lateinischen Zauberspruch für den Trank nur gegen das Versprechen rausrücken, dass Obelix ihn nicht mehr verhaut. Das auch noch schriftlich! Zettel dafür gabs bei Majestix (Mario), dem man immer erst einen Witz erzählen mußte… Letztendlich hatten wir aber alles zusammen, Miraculix konnte den Zaubertrank brauen und Obelix bekam seine Kraft zurück um den Hinkelstein anzuheben. Darunter lag ein Schatz für uns: Weingummis, eine Riesenkiste!

Abends dann endlich der bunte Abend. Vorher aber noch die Siegerehrungen. Die besten Aufräumer, das Zimmer der „Ankerwerfer“, bekam für ihre Leistung ein Extra-Taschengeld. Andrea und Laura bekamen ihre „Betreuerurkunden“ nach bestandener Taufe überreicht und der „Teili-of-the-year“ wurde geehrt. Die dritten Plätze bei den Jungs belegten Philipp und Max, bei den Mädels Corinna B. und Johanna. Der zweite Platz ging jeweils an Theresa bzw. Adrian und den ersten Platz belegte Lucie, die sich über einen prall gefüllten Geschenkerucksack freuen konnte –wenn ich‘s richtig gesehen habe inklusive unseres selbst gebastelten Lagerbanners.

Und dann die ersten Aufführungen des bunten Abends. Diesmal drehten die Teilis den Spieß um und die Betreuer mussten in verschiedenen Spielen antreten: Das Ja/Nein-Spiel, ein Quiz und ein Geschmackstest. In allen Spielen zeigten sich die Teili-Gruppen erfahrener und gewannen. Dazu gab’s noch eine Tanzvorführung und eine Darstellung verschiedener Situationen, bei denen alle raten durften, welcher Betreuer gemeint ist.

Nach all der Aufregung fielen wir ziemlich todmüde ins Bett. Ein bisschen traurig bin ich ja schon, weil‘s morgen nach Hause geht….“

Tag 13: Rutschen

Tagebucheintrag von Lucie: „ Heute konnten wir lange schlafen, bis neun Uhr. Unser Langschläfertag. Allerdings war ich schon um ca. acht Uhr wach und hab versucht wieder einzuschlafen. Hat aber nicht wirklich geklappt. Und darum war ich auch total froh, als Mario endlich zum Wecken vorbei kam.

Dann waren wir im Schwimmbad in Glücksburg. Das war sehr lustig, es gab eine 105 Meter lange Rutsche. Leider war die Schlange total lang, darum bin ich nur zwei Mal gerutscht. Das eine Mal bin ich wegen eines Rutschwettbewerbs gerutscht. War aber zu langsam. Die Schnellsten haben eine Tüte Lachgummies bekommen, ich war aber leider nicht dabei.

Dafür konnte ich abends auf der selbstgebauten Folienrutsche bei uns hinter dem Haus viel öfter rutschen. Nachdem wir die Folie und uns selbst mit Spülmittel und Wasser schön glitschig gemacht hatten, konnten wir den Berg mit richtig viel Tempo herunterrutschen.

So richtig müde bin ich aber immer noch nicht, aber jetzt ist es gleich halb zehn und wir müssen uns auf die Nachtruhe vorbereiten. Weiß noch gar nicht, wie ich einschlafen soll.“

Tag 12: Weite Wege

Tagebucheintrag von Lagermaskottchen Passkal Passtauf: „Heute Vormittag ist richtig was los. ‚Bundeslagerspiele‘ auf der großen Wiese hinter dem Haus. Bei Disziplinen wie Gummistiefelweitwurf, Hindernisparcours, 50-m-Lauf, Mikadospeerwurf, Einbeinlauf und Frisbeediskuswerfen dürfen die Teilis heute ihr Einzelkönnen unter Beweis stellen. Alle sind sehr eifrig dabei. Auch ich. Um von allem etwas mitzubekommen muss ich wirklich weite Wege gehen heute. Puh, ganz schön anstrengend. Während die Kinder Mittagessen, muss ich mich erst mal ausruhen.

Wenn ich das richtig gesehen habe, gabs nach dem Mittag Taschengeld, welches die Kinder auf dem Sommerfest des Campingplatzes auf den Kopf hauen konnten. Hüpfburg, Ponyreiten, Prilrutsche und Pizza, Pommes und Currywurst boten Möglichkeiten zum Geldausgeben. Abends dann noch die Scheunendisco gegenüber. Und weil morgen „Langschläfertag“ ist, wurde die Bettruhe eine halbe Stunde nach hinten verlegt. Mein Tag war schon viel früher zu Ende. So viel unterwegs war ich schon lange nicht mehr…“

Tag 11: Bad Taste

Tagebucheintrag von den Teilis Lisa und Marie: „Also, die Versteigerung für unser im Casino gewonnenes Geld war ganz lustig, leider ein paar Preise zu wenig. Ich hätte gerne noch einen Radiowecker gehabt. Das Lagergericht war echt lustig, sogar mit Beweisvideos.

Allerdings waren die allesamt nachgestellt und Louis ist nicht unbedingt der geborene Schauspieler, er sollte später auf jeden Fall irgendwas anderes machen. Die Videos waren echt richtig schlecht. Und Lennart stellt sich auch ein bisschen an. Es hat sicherlich nicht so weh getan auf dem Pfahl zu sitzen, sicherlich nicht angenehm, aber da gleich eine Gerichtsverhandlung draus zu machen…

Abends war dann noch unsere „Bad Taste“-Party. Wir kamen uns echt vor wie in der Zentrale eines Irrenhauses. Ich (Marie) sah aus wie ein Spice Girl – und die sind mal sowas von out. War schon eine verrückte Sache, die aber auf jeden Fall jederzeit wiederholt werden kann. Und wir sind dann auch wieder mit dabei.“

Tag 10: Zockerei

Eintrag von Lagermaskottchen Passkal Passtauf: „Ich verstehe das überhaupt nicht. Irgendwie muss meine Tarnung total aufgeflogen sein. Ich sehe mich auf vielen T-Shirts, die die Kinder hier bemalen. Ich muss doch nochmal an meiner Technik arbeiten.

Aber egal, die Kids hatten offenbar richtig großen Spaß bei T.o.t.y.A.-Watersports. Mit Wasser gefüllte Becher fangen, mit Wasserpistolen Tischtennisbälle von Flaschen schießen, einen Eiswürfel schmelzen, Wasserbombentennis. Und am Ende noch eine Sitzstaffel mit allen Gruppen gleichzeitig: Alle saßen hintereinander um ein Planschbecken herum und mussten ein Handtuch nass machen und über die Köpfe nach hinten durchgeben. Das Handtuch wurde dann über einem Eimer ausge-wrungen. Alle nass! Und dann kamen die Betreuer auch noch auf ihren Spaß. Die anschließenden Wasserschlacht schien von langer Hand vorbereitet. Auf jeden Fall hatten die Betreuer plötzlich überall Wasserbomben, mit denen die Kids jetzt nochmal richtig nass gemacht wurden. Es konnte kaum einer entkommen, und ich musste ganz schön aufpassen, nicht in einer der riesigen Pfützen zu ertrinken oder womöglich noch von einer Wasserbombe getroffen zu werden!

Abends wurde gezockt. Zum Casino-Abend haben sich alle in Schale geworfen. Und auch ich habe mich für ein dezentes schwarz entschieden. Nach einer Stärkung am reichhaltigen Buffet wurden die Spieltische eröffnet. Jetzt konnte das Startkapital von 87.200 Lagerdollar an den Spieltischen gesetzt und vermehrt werden. Alle Tische waren rege besucht und die Kinder erwiesen sich größtenteils als sehr risikofreudig. Die Teilis waren ganz gebannt und ich musste mal wieder aufpassen, nicht zertreten zu werden.

Nach diesem anstrengenden Tag fielen die Kinder mit Taschen voller Geld in ihre Kojen….“

Tag 9: Mörderische Stimmung

Eintrag von Betreuer Miguel: „ Nachdem wir den Vormittag mit verschiedenen Aktivitäten verbracht haben – Fußball, Volleyball, Basteln, T-Shirts baticken bzw. bemalen, haben wir nach dem Mittag das Mörderspiel ausgelost. Dabei ist jeder ‚Mörder‘, dem ein ‚Opfer‘ zugelost wurde, welches mit einer bestimmten Tatwaffe ‚ermordert‘ werden soll. Das erste Opfer war Patrick, nachdem Thorsten ihn zu sich auf die Bank zitiert hat, weil er mit Steinen geworfen hat. Dadurch, dass er sich auf die Bank setzte, war er tot! Ich selber habs auf neun Opfer gebracht bis ich selbst mit einem Wimpern-tuschestift überlistet wurde. Da das Spiel so nebenbei läuft, waren alle sehr misstrauisch und wenig hilfsbereit an diesem Tag.

Für unsere T.o.t.y.A.-Rallye am Nachmittag wurde aber die mordfreie Zone ausgerufen, so dass man beruhigt die gestellten Aufgaben lösen konnte: Zu Acht auf einer Kiste stehen, Montagsmaler im Sand am Strand, ein Spinnennetz durchklettern und am Ende aus den gesammelten Schnipseln eine möglichst detailgenaue Umgebungskarte zusammenstellen. Haben die Gruppen allesamt sehr gut gelöst. Das Rennen um den „Teili-of-the-year-Award“ bleibt auf jeden Fall weiter spannend.“

Tag 8: Bergfest

Eintrag von Teili Theresa: „Jetzt ist die Hälfte des Lagers schon wieder um, es ist „Bergfest“. Die erste Woche ist wie im Flug vorbei gegangen. Zum Glück hatten wir heute echt super Wetter. Darum sind wir am Nachmittag auch zum Strand gegangen. Auch wenn ein paar Wolken am Himmel waren sind wir diesmal zum Glück nicht von einem Schauer erwischt worden.

Am Strand wurden wir in neue T.o.t.y.a.-Gruppen eingeteilt. Die Betreuer hatten versprochen, dass wir alle nass werden. Und das Versprechen haben sie auch gehalten. Beim Bechertransport mussten wir einen mit Salzwasser gefüllten Pappbecher mit den Zähnen weitergeben. Gewonnen hat das Team, welches das meiste Wasser im Eimer unterbringen konnte.

Bei der zweiten Staffel liefen wir mit einem Gummistiefel ins Meer um ihn dort mit Wasser zu füllen. Dann schnell zurück laufen und den Stiefelinhalt wiederum in einem Eimer ausleeren ohne dabei den Stiefel zu berühren. Da war die ein oder andere Verrenkung nötig, um jeden Tropfen heraus zu bekommen.

Abends wurde dann draußen gegrillt und im Anschluss haben wir unser diesjähriges Königspaar ermittelt. Bei den Mädels war der Vogel schnell abgeschossen, wir waren sehr zielsicher. Königin Lea wurde gefeiert! Die Jungs ließen sich mehr Zeit und trafen auch erst mal überhaupt nicht. Nach einer Ewigkeit fiel der Vogel dann bei Adrian. Olala, wir haben einen König!

Hoffentlich geht die neue Woche nicht auch so schnell rum, aber ich befürchte, dass wir viel zu schnell wieder nach Hause müssen. „

Tag 7

Eintrag von Lagermaskottchen Passkal Passtauf: Was für ein Tag! Erstmal können sich die Kids den ganzen Vormittag entspannen. Das Wetter ist sogar ganz gut, so dass ich mich mit den anderen auf der Wiese sonnen kann. Herrlich – manchmal ist es schön wechselwarm zu sein. Zum Mittagessen bin ich dann schnell genug, um an den  Spinat und grünen Wackelpudding heran zu kommen. Nicht nur, dass das Essen unglaublich lecker ist – auch die Farbe gefällt mir unglaublich gut! Hö? Was ist das denn jetzt? Die Erde bebt!!

…. ah nee, doch nicht. Das ist nur der Tisch: Die Teilis bringen mit ihrem spontanen „Kommando Pimperle“ den Tisch zum Beben. Tolle Stimmung hier!

Jetzt geht’s endlich wieder zum Strand. Ich glaub aber, da hinten braut sich was zusammen. Und richtig – prompt fängts zu regnen an. Müssen die Betreuer wieder umplanen, aber da sind sie ja schon in Übung.

Oh, das Ergebnis der Planung ist wohl eine spontane Wasserschlacht. Was für ein Spaß – und es sind ja eh schon alle nass vom Regen. Uh, ich muss ganz schön aufpassen, dass die mich nicht überrennen: Hier auf der grünen Wiese bin ich ziemlich gut getarnt.

Jetzt am Abend geht’s auf zur Betreuertaufe von Andrea und Laura. Das ist lustig und ekelig. Aber die Beiden haben es tapfer überstanden und die Kids hatten einen Riesenspaß!!

Tag 6: Spiele-Tag

Eintrag von Teilis Annalena und Franzi: „ Der Tag war super! Das Chaosspiel hat großen Spaß gemacht, obwohl es zwischendurch etwas lang gedauert hat bis wir die Nummern gefunden haben. Leider haben wir nicht gewonnen, aber einen Platz im Mittelfeld ergattern können. Wichtige Totya-Punkte für uns!!!

Beim Super-Ball-Turnier bin ich (Annalena) mit meinem Team Schweiz vierte geworden, und ich (Franzi) mit England Dritte. Auch wichtige Totya-Punkte.

Und am Abend haben wir noch mit vielen anderen SingStar gespielt. Aber  der Tag ist leider schon wieder um und wir müssen unbedingt um 22 Uhr  ins Bett, damit wir unsere Taschenlampen von Miguel zurück bekommen. Die hat er uns gestern weg genommen, weil wir – angeblich – zu laut waren… ;-) Stimmt gar nicht!!!

P.S.: Das Essen war heute sehr lecker!!!

Tag 5: Flensburg

Eintrag von Betreuer Thorsten: „ So, bin gestern erst angekommen, weil der Job es nicht anders zuließ. Nach der Zugfahrt wurde ich sehr freudig begrüßt – von den anderen Betreuern und vor allem von den Teilis. Heute geht’s direkt auf einen Tagesausflug nach Flensburg. Erst zur ‚Phänomenta‘. Eine echt tolle Ausstellung! Nicht wie sonst üblich im Museum – und bei Schalke -  ‚Nur gucken, nicht anfassen‘. Hier können kleine und große Kinder alles ausprobieren, experimentieren, testen und neue Erfahrungen machen. Und für uns Erwachsene gab es tatsächlich auch noch einiges zu entdecken. Die Betreuer sind eben manchmal doch die schlimmsten Kinder…!

Danach gings zum Shoppen in die Stadt. Leider spielte das Wetter nicht so mit. Immer mal wieder ein Regenschauer. Aber alle waren gut ausgestattet mit Pulli und Regenjacke. Gibt ja kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Soweit ich das gesehen habe, wurden die Süßigkeitenvorräte ordentlich aufgefüllt.  Dann kann in den nächsten Tagen erstmal nix passieren.“

Tag 4: T.O.T.Y.A.

Eintrag von Teili Lennart: „Ja, also, der Tag war sehr lustig. Vor allem die Ballstaffel bei Totya hat Spaß gemacht. Dabei waren die Teams zufällig ausgelost und wir haben auch die anderen näher kennen gelernt, mit denen wir sonst noch nicht so viel gemacht haben. Mich hat sehr gefreut, dass Thorsten noch gekommen ist, obwohl er schon informiert war, dass ich am Vortag beim Quatsch machen erwischt worden bin. Trotzdem ist  der Abend noch sehr lustig geworden. Weil wir abends noch das Ja- und Nein-Spiel gespielt haben, bei dem alle sich auf den Stuhl von Thorsten als erstes  gesetzt haben. Der Stuhl hats so gerade ausgehalten, ein Stuhlbein war auf jeden Fall nachher  nicht mehr ganz da wo es eigentlich hingehörte.

Abends haben wir noch sehr laut Musik gehört, nach 22 Uhr. So dass Thorsten noch nach oben gekommen ist und ziemlich sauer war, dass es noch so laut ist. Eine halbe Stunde später mussten Philipp und ich auf Toilette und mussten dazu bei den Betreuern vorbei. Weil wir so spät noch unterwegs waren, mussten wir „zur Strafe“ noch unseren Namen tanzen. Letztendlich sind wir nach der ganzen Aufregung um 12 Uhr eingeschlafen.“

Tag 3: Wassermassen

Eintrag von Passkal Passtauf: „ Na, das Wetter macht es mir heute aber leicht mit dem Aufpassen. Ich tarne mich mal in grau, die Farbe des Himmels. Kein Blau zu sehen, und viel schlimmer: Auch keine Sonne. Bin mal gespannt, wie die Betreuer das lösen. Viel ist hier ja nicht um den Campingplatz herum.

Was kommt denn jetzt? Alle in die Spielscheune? Ach, Du lieber Himmel, vorsicht, ich sitz doch auf der Türschwelle, hey, pass doch auf, hey, nicht auf meinen Schwanz treten

….. Manno! Puh, das war knapp. Jetzt muß ich aber hinterher! ‚Das kotzende Känguruh‘? Schon mal nicht schlecht für den Anfang, da müssen auf jeden Fall alle aufpassen. Und jetzt? Ah, ein Fangenspiel! ‚Die Schöne und das Biest‘, auch nicht schlecht! Oh, jetzt noch Detektive?! Die sollen die versteckten Wäscheklammern finden, die sich die anderen heimlich immer weiterreichen. Das haben sie aber gut gelöst… Haben schon alle gefunden. Gute Detektive, hoffentlich finden die mich noch nicht so schnell.

Es regnet immer noch, ich seh gerade, die Betreuer planen um. Doch kein T.O.T.Y.A.-Spiel im Freien. Geschicklichkeitsspiele. Da müssen die Kids sich aber konzentrieren um ordentlich Punkte einzufahren. Aber alle haben Spaß, solls doch regnen!

Und nach dem Abendessen? Denen fällt ja immer noch was ein! ‚SingStar‘, da sind also die Sternchen morgen. Tolle Stimmen, naja…. zumindest die meisten. Und was ist das? Da bin ja ich, in Grün?! Haben die mich schon entdeckt, wie kann das? Ah, ein Banner… oh, nein, sie haben mich nicht von meiner Schokoladenseite getroffen, aber…. Doch, ich seh ganz gut aus. Und das grün steht mir auch ganz gut. Vielleicht trage ich das doch mal öfter….“

Tag 2: Das erste Sonnenbad

Eintrag von Teili Marie: „Oh, man, wir haben gar keine richtigen Vorhänge, es ist erst halb sechs morgens und es ist voll hell in unserem Zimmer. Aber die Sonne scheint, das ist gut. Dann kann ich mich sonnen, ich möchte doch so gerne noch ein bisschen braun werden.  Hab mich auch schon ein wenig  umgeguckt. Dieses Jahr sind ganz viele Mädels und gar nicht so viele Jungs dabei. Die Mädels sind alle super, Lena hat mir sogar schon ihren Kajal geliehen. Und die Jungs… der ein oder andere ist ganz süß J.

Jetzt geht’s los zum Strand. Alle sind eingecremt, meine Strandmatte habe ich auch dabei, genauso wie meine Sonnenbrille. Und endlich kann ich auch meinen neuen Bikini anziehen.  Hab ich extra für die Freizeit gekauft.  Voll schön ist der!  Und der Strand ist auch richtig schön, super Sand, da können wir  supergut liegen. Ausserdem sind die Wellen nicht so hoch, so dass ich ganz langsam ins Wasser gehen kann. Das ist nämlich schon noch ganz schön kalt. Weil das Wetter so super ist, können wir, bis auf eine kurze Pause für das Mittagessen, den ganzen Tag am Strand liegen. Ein sehr guter Anfang für zwei Wochen Ferienlager.“

Tag 1: Die Anreise

Eintrag von Lagermaskottchen Passkal Passtauf: „Ich halt mich zunächst ein wenig im Hintergrund. Immerhin, um genau aufpassen zu können, muss ich erstmal  wissen auf wen. Viele neue Gesichter. Ich tarne mich erstmal in Farbe der Bussitze. So kann ich unbemerkt mal in jede Reihe luken… Der ein oder andere ist ganz aufgeregt. War wohl noch nicht so oft ohne Mami und Papi unterwegs Andere scheinen sich gut auszukennen…. Oh, ey Vorsicht!! Jetzt hätte ich fast die komplette Chipstüte abbekommen. Hoffentlich machen die Kids das wieder sauber…. Das sieht vielleicht aus! Naja, aber sonst scheinen sich alle schnell kennen zu lernen.

13:34 Uhr: Wir sind schon da. Toll! Schön hier. Herrliches Wetter. Schnell die Betten beziehen und Koffer auspacken. Oh, ich muss schnell die Farbe wechseln, noch hat mich keiner bemerkt. So, mal schauen… alle haben ein Zimmer gefunden, Betten sind bezogen. Jetzt zum Strand. Schön, und so viel Wasser. Nix mit Ebbe und Flut. Hier lässt sichs aushalten.  Die Kinder findens auch gut, das Wasser ist aber seeeeeehr kalt.  „

Tag 0: Packen

Eintrag von Betreuerin Silke: „Was wir nicht so alles brauchen: Für schlechtes Wetter Gesellschaftsspiele, Batikfarben, Fingerfarben, Acryl – und Wasserfarben. Und die Bilderrahmen aus Holz können wir auch noch bemalen. Schöne Erinnerung  mit einem netten Lagerfoto drin. Oder als Mitbringsel für die Eltern. Kommt immer gut an. Dann noch Fußball, Volleyball, Tischtennisschläger, Springseile, ein Tau…. Was wir so alles besitzen. Naja, alles sehr ordentlich in den Kisten verstaut,  so passts auch gut in den Bus. Wird alles heute Abend verladen, weil wir morgen unbedingt die Hände frei haben sollten, um den Kindern zu helfen bzw. die letzten Infos der Eltern aufzunehmen. Und dann kanns endlich losgehen. Nach all dem Organisieren wird’s auch langsam Zeit.“

Von Marian Schäfer

8. August 2012 12:39 Uhr. Alter: 6 Jahre