Sie sind hier: Aktuelles » 

Spendenkonto:
SparkasseWestmünsterland
IBAN: DE06401545300000002857
BIC: WELADE 3W XXX

Unfall: Kein Engpass im Rettungsdienst

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 16. 07. 2012

Ascheberg
 

Unfall: Kein Engpass im Rettungsdienst.

Das DRK verfügt über einen Puffer im Fahrzeug-Pool, so dass sich keine Engpässe aus dem Unfall mit dem Rettungswagen ergeben, betont Michael Hofmann vom DRK.

Der Unfall eines Rettungswagens auf dem Weg zum Großeinsatz in Herbern-Horn führt zu keinen Versorgungsengpässen. Dies betont Michael Hofmann, Leiter des DRK-Rettungsdienstes im Kreis Coesfeld.

Mehrere Faktoren sorgten dafür, dass sich nach einem Unfall oder bei sonstigen Notfällen keine Lücke im Netz auftut. Einer der Gründe ist der kreisweite Verbund der sieben DRK-Wachen: „Das macht absolut Sinn“, unterstreicht Hofmann. Dadurch stehe eine größerer Fundus an fachlichen geschulten Kräften und an Fahrzeugen zur Verfügung, die an den Standorten eingesetzt werden können.

Hinzu kommt, dass in Ascheberg ohnehin ein Fahrzeug stationiert ist, das als Puffer im Fahrzeug-Pool fungiert. Gleiches gilt für Senden. An beiden Standorten findet das DRK ausreichend Platz vor, um zwei Fahrzeuge vorhalten zu können. Bei Ausfällen oder großen Einsatzlagen, die auch außerhalb des Kreises liegen können (wie jüngst der Unfall auf der A 31), bleiben überdies die drei Krankenwagen, die sonst vornehmlich zum bloßen Transport von Patienten genutzt werden. Auch sie sind so ausgestattet, dass sie im Rettungsdienst „einspringen“ können, erklärt Hofmann. Der Chef der sieben DRK-Wachen weist außerdem darauf hin, dass die Ortsvereine des Roten Kreuzes in der Regel darüber hinaus über eigene Rettungswagen und ehrenamtliches, aber professionell ausgebildetes Personal verfügen – dies bildet eine weitere Sicherheitsebene, die sich über den Kreis erstreckt.

Für Hofmann ist entscheidend, dass die 24-jährige Rettungsassistentin und der 22-jährige Rettungssanitäter keine Folgen von dem Unfall tragen. Das Basisfahrzeug sei erheblich beschädigt, womöglich liege ein Totalschaden vor. Der Aufbau („Koffer“) sei aber weitgehend intakt und habe sich als solide entpuppt. Die Rettungswagen werden vom Kreis in Abstimmung mit dem DRK angeschafft, sie sind Vollkasko versichert.

Schwere Unfälle kommen selten vor – der letzte war vor drei Jahren in Senden.

Von Dietrich Harhues

8. August 2012 12:34 Uhr. Alter: 5 Jahre