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Erster Ausgabetermin ist am 4. Juli

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 15. 06. 2012

Lüdinghausen
 

Kleiderkammer: DRK und Hospital kooperieren.

Die Farbe ist noch nicht ganz trocken, aber schon in den nächsten Tagen beginnt das Einräumen: Die DRK-Kleiderkammer hat ein neues Domizil gefunden. Die Ausgabestelle wird im Keller des St.-Marien-Hospitals eingerichtet und steht den Hilfesuchenden ab dem 4. Juli zur Verfügung.

„Vor einigen Wochen haben wir noch mit dem Schicksal gehadert – jetzt stehen wir in schönen, neuen Räumen“, versicherte DRK-Ortsvereinsvorsitzender Jo Weiand.

Die DRK-Kleiderkammer musste die Villa Westerholt verlassen, nachdem dort Brandschutz-Mängel festgestellt worden waren (die WN berichteten). „Wir waren nie der Meinung, dass die Kleiderkammer geschlossen werden sollte“, versicherte Weiand gestern bei der Vorstellung der neuen Räume. Spontan hatte sich das St.- Marien-Hospital als Partner angeboten. „Wir fühlten uns durch den öffentlichen Aufruf angesprochen“, so Pflegedirektor Johannes Beermann.

„Der Zugang durch den Haupteingang des Hospitals bietet eine gewisse Diskretion und Anonymität“, so Jo Weiand. Er zeigte sich dankbar für die unkomplizierte Lösung, die in der Kooperation mit dem Hospital gefunden wurde. Die vorhandenen Einbauschränke werden um Mobiliar ergänzt, welches von Wohnwelt Rathmer zur Verfügung gestellt wird.

„Dem Neustart am 4. Juli steht nach den restlichen Arbeiten nichts mehr im Wege“, betonten gestern Sabine Schürjan und Elsa Tenvorde als Ansprechpartner des DRK für die Kleiderkammer. Sie steuern künftig mit dem Kleiderkammer-Team die Ausgabe der Textilien. Die Ausgabetermine sind nach wie vor an jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr im Krankenhaus.

Kleiderspenden können dagegen an jedem ersten Freitag von 15 Uhr bis 17 Uhr im DRK-Haus, Werdener Straße 8, abgegeben werden. Sabine Schürjan, '2 21 78, vermittelt aber auch Termine auf Anfrage.

Ausgegeben und angenommen werden gut erhaltene Kleidungsstücke für Erwachsene und Kinder, (Nacht-)Wäsche, Bettzeug und Decken sowie gut erhaltene Schuhe. „So wurden im vergangenen Jahr rund 8500 Stücke an 1245 Personen herausgegeben“, erinnert Elsa Tenvorde. „Wie viele andere DRK-Kleiderkammern auch, möchte das DRK mit Wiederaufnahme des Betriebs der Kleiderkammer für jedes ausgegebene Kleidungsstück ein geringes Entgelt erheben. Der Erlös dient, nach Abzug gewisser Kosten, vorwiegend der Seniorenarbeit des DRK“, so Gerd Krämer, Schatzmeister des DRK-Ortsvereins.

„Immer häufiger kommen notfallmäßig Patienten ohne Angehörige in das Krankenhaus. In diesen Fällen haben sie manchmal keine Kleidung dabei und häufig auch niemanden, der sie entsprechend versorgen kann. Die Kleiderkammer bietet uns nun die Möglichkeit, Patienten in einer solchen Situation schneller zu helfen“, freut sich Johannes Beermann, Pflegedirektor im St.-Marien-Hospital über diese Kooperation.

7. August 2012 15:03 Uhr. Alter: 5 Jahre