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Echte Neugier auf die Arbeit einer Rettungswache

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 15. 05. 2012

Lüdinghausen
 

Echte Neugier auf die Arbeit einer Rettungswache.

Angetan war Renate Haltern, stellvertretende Präsidentin des DRK-Kreisverbandes Coesfeld, von den gestrigen Gästen der Rettungswache Lüdinghausen. „Sie sind sehr auf Details aus“, sagte sie über die zwei Besucher aus dem afrikanischen Burkina Faso. „Dieser Besuch macht Spaß, weil er nicht wie so viele andere abläuft. Die beiden wollen wirklich etwas mitnehmen.“

Aufgefallen war Haltern die Wissbegier von Chris­tophe Alidou Diebré und Lazare Zoungrana schon den ganzen Tag über. Denn Lüdinghausen war gestern nicht die erste Station der beiden afrikanischen Rotkreuz-Funktionäre. Angefangen hatte der Besuchstag in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands in Coesfeld, dann ging es weiter zum DRK-Gemeinschaftshaus in Olfen. Nach dem Besuch der Lüdinghauser Rettungswache stand Billerbeck auf dem Programm, wo das Rote Kreuz einen besonders großen Fuhrpark unterhält.

Hintergrund der Visiten: Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe arbeitet mit dem Roten Kreuz Burkina Faso im Rahmen einer Patenschaft zusammen. Und um sich hinsichtlich Technik, Organisation und Einsatzpraxis auf den neuesten Stand zu bringen, kamen Rotkreuz-Generalsekretär Zoungrana und sein Blutspendebeauftragter Diebré nach Deutschland. Eine Woche lang informieren sie sich nun beim DRK in Westfalen-Lippe, den Anfang machte der Kreisverband Coesfeld der Hilfsorganisation.

In Lüdinghausen beantwortete Rettungsdienstleiter Michael Hofmann die detaillierten Fragen der Besucher nach Einsatzdauer, Arbeitszeiten und technischer Ausrüstung. Über die Sprachbarriere half Dolmetscher Manfred Neuhaus, der die Fragen meist von Diebré ins Deutsche und die Antworten von Hofmann ins Französische übersetzte.

Von Christian Besse

7. August 2012 14:03 Uhr. Alter: 6 Jahre