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Trotz Umzug - Gemeinde muss in Fluchttreppe investieren

Pressebericht aus den Ruhr Nachrichten vom 14. 03. 2012

Nordkirchen
 

Trotz Umzug - Gemeinde muss in Fluchttreppe investieren.

SÜDKIRCHEN. Auch wenn der DRK-Kindergarten in gut einem halben Jahr umzieht – die Gemeinde musste noch einmal in das alte Gebäude investieren. Eine Außentreppe musste her, als weitere Fluchtmöglichkeit.

Anfang der Woche erfolgte der Spatenstich an der ehemaligen Alten Molkerei in Südkirchen. Nach gut einem halben Jahr Bauzeit soll der jetzige DRK-Kindergarten dort ein neues, schmuckes Heim vorfinden.

Doch zurzeit ist der Kindergarten noch in einem umgebauten Zweifamilienhaus untergebracht. Und dort musste noch schnell nachgerüstet werden.

Kosten für die Treppe: 5000 Euro

„Die Bauaufsicht des Kreises hat von uns verlangt, eine Außentreppe als weitere Fluchtmöglichkeit zu installieren“, so Josef Klaas von der Nordkirchener Gemeindeverwaltung auf Anfrage. Da der Kindergarten seit einiger Zeit auch das Obergeschoss und nicht mehr nur das Untergeschoss nutzt, war die Bauaufsicht tätig geworden.

„Die Alternative wäre gewesen, für die Zeit bis zum Umzug noch ein anderes Gebäude für den Kindergarten zu finden“, so Klaas weiter. Da war eine Gerüsttreppe für 5000 Euro günstiger. Die Treppe bleibt stehen, bis der Kindergarten umgezogen ist und wird dann wieder demontiert.

Von Malte Woesmann

5. August 2012 14:30 Uhr. Alter: 6 Jahre